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Die Wahrheit über Dichtung – Rede von Monika Rinck zur Eröffnung der Festwoche 10 Jahre lyrikline.org

Posted in about us, Autoren / poets, Monika Rinck by Heiko Strunk on 29. October 2009

Eröffnung der Festwoche zu 10 Jahre lyrikline.org

gezett.de

26.10.2009, Palais (Kulturbrauerei), Berlin

Die Wahrheit über Dichtung

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des guten Worts,

Das Gedicht ist da. Das ist wahr. Das Gedicht: Man beklagt oft seine Schwierigkeit. Das mag sein. Aber es ist nicht schwieriger als der Rest unserer Gegenwart, und dass man, um überhaupt etwas über die Welt auszusagen, nicht hinter ihre Komplexität zurückfallen darf, erscheint logisch. Es sei undurchsichtig, sperrig, es gebe sich nicht ohne weiteres preis. Aber woher wüsste ich, ohne das Gedicht, dass es dort, wo es mir die Sicht verstellt, überhaupt etwas zu sehen gibt? Dass es dort, wo es im Weg steht, einen Weg geben könnte? Und es gibt sich ja doch preis – es tut dies im Tausch gegen die ihm anvertraute Aufmerksamkeit. Das bedeutet nicht, dass es mir Zeit nimmt. Im Gegenteil: es gibt mir Zeit. Das Gedicht stellt sich gegen ein auftrumpfendes Aufmerksamkeitsregime, das mich mit spektakulären Trailern an die Stelle seines größtmöglichen Gewinns zu lotsen versucht. Mir wird Zeit geschenkt. Mir wird Zeit geschenkt, die ich als ein Prozess des Verstehens zu sehen befähigt werde. Das Gedicht ermöglicht mir, einem Gedanken Zeit zu geben. Es zeigt mir, wie schön es ist, immer wieder aufs Neue damit zu beginnen zu denken. Und mit nichts kann man so oft wieder beginnen wie mit dem Denken. Zum Glück.

Stellen Sie sich vor, Sie würden alles sofort verstehen. Es gäbe keinen Widerstand, weder innerlich noch äußerlich. Müsste ich mich dann nicht darauf versteifen, dass die Welt exakt meinem Erkenntnisvermögen entspricht, dass sie quasi kopfförmig ist und damit das Vorhandensein von Überraschung und Erstaunen verabschieden? Überraschung entspringt aus dem Gegensatz zwischen einer früheren und einer späteren Überzeugung. “Wenn ich überrascht bin, gelange ich unter anderem zu der Überzeugung, dass etwas, was ich ursprünglich geglaubt habe, falsch ist. (..) Überraschung über manche Dinge ist eine notwendige und hinreichende Bedingung des Denkens überhaupt.”[1] So können Gedichte zur Werbung um das Denken werden.

Im Vorgang der Erkenntnis ist Freude versteckt. Die Schwierigkeiten ändern sich, manchmal hören sie auf. Es geht um Fülle, um eine Sprachpraxis, die zu erleben ist. Insofern ist das Gedicht eine philosophische Tat.[2] Es vereint die sinnlichen und intellektuellen Möglichkeiten des Menschen in einem Nacheinander und Zugleich. Und erinnert daran, dass man an das Ganze denken muss, denn eine Sphäre für sich allein stehen zu lassen, wäre Verrat. Das mag wie eine Überforderung, ja eine Zumutung klingen und es zuweilen auch sein. Doch hier geht es nicht um Reduktion der Komplexität durch Zermürbung aller Beteiligten, wie wir es von anderen Verfahren kennen. Vielleicht kann ich das Ganze gar nicht denken. Auch an diese Schwierigkeiten erinnert das Gedicht. Und es kann großspurig oder bescheiden, wild oder behutsam vorgehen, immer darauf aus, die Sache so vielschichtig zu denken, wie sie ist und in Brüchen zu denken, weil die Realität brüchig ist. Ist uns das nicht vertraut? Denken Sie beispielsweise an ein Gedicht, das wie das Gedächtnis funktioniert, hier steht wie eingebrannt ein Bild im gleißenden Licht, dort aber ist die Lücke, das diffundierte, angelöschte Geschehen.

Der Dichter John Keats sprach von: Negative Capability – und meinte damit, das Vermögen, im Ungewissen, Unentschiedenen auszuharren.[3] Das ist nicht gleichbedeutend mit Zögerlichkeit oder einem Ausweichen vor Entscheidungen. Es geht um eine Toleranz gegenüber dem, was mir vorerst als unzugänglich erscheint, man könnte auch sagen: das Gegenteil von Fundamentalismus. Die Fähigkeiten, die ich benötige, um ein Gedicht zu genießen, sind gute Fähigkeiten: Erhöhte Geistesgegenwart. Das Gedicht bringt seinen Kontext mit, aber es stellt ihn nicht aus. Es ist ein schnelles Wesen. Ich lege eine Seite um und bin mit einem Mal in einer anderen, einer unbekannten Umgebung. Ich höre den Dichter, die Dichterin einatmen und dann höre ich das, was darauf folgt.

Wir erinnern uns an eine der Grundannahmen menschlicher Kommunikation: Ich weiß nicht, was im Kopf des anderen vor sich geht. Aber ich sehe sein Gesicht. Ich bin angehalten zur Deutung. Peter von Matt vergleicht das Gedicht mit seinem deutschen Reimwort: dem Gesicht. Wir haben es mit einer begrenzten Fläche zu tun, bei unendlich sprechendem Inhalt. “Beide verstecken ihre Wahrheit, melden aber deren Vorhandensein energisch an.”[4] Lesen ist so gesehen ein Talent, ein unendliches Talent. So wie ich auch die unübersichtlichen Gegebenheiten meiner Gegenwart besser und besser zu lesen lernen muss, um bessere Schlüsse zu ziehen. Immer wieder stehe ich vor der Frage, welches Merkmal mir wegweisend wird, in diesem oder jenem Moment. Zum Glück steht mir zur Beantwortung dieser Frage die Sprache zur Verfügung.

Aristoteles bestimmte den Menschen als das zoon legon echon, als das Tier, das Worte hat.
Und auf wie viele verschiedene Arten dieses Tier Worte hat, oder: die Worte, dieses Tier haben – möchte ich jetzt anhand eines kindlichen Sprachspiels zeigen.

“Das Wahrheitsspiel der Kinder: “Kannst du die Wahrheit sagen?”, das alle Antworten auf diese Frage als falsch zurückweist bis auf die eine: “Die Wahrheit”, arbeitet nur vordergründig mit einer Tautologie. Vielmehr hat die Antwort, die die Frage nach der Wahrheit auf das Sagen des Wortes verschiebt, für das Kind den Reiz der Epiphanie, die für einen Moment den Spalt zwischen “Wahrheit” und “Wahrheit sagen” verschwinden lässt: “Die Wahrheit” scheint unmittelbar präsent zu sein. Der Reiz erlischt, sobald das Motiv der Übertölpelung vom Kind Besitz ergreift, und er verschwindet für immer, sobald das Kind in anderen Sprachen andere Worte kennenlernt, die das gleiche bedeuten. Aber bedeuten sie das gleiche?”[5]

Ich kann das Wort als Ding nehmen, es zum Spiel verwenden und zur Beschwörung, als Zauberwort, sakral oder regressiv, seriell oder freigestellt, als sinnverlassenes Wort, als Klangereignis. Freilich: Ich kann es auch zum Reden nehmen. Ich teile mich mit, aber wie tue ich das? Gute Gedichte erweitern und erneuern das Sprachbewusstsein. Sie wirken erfrischend, weil sie immer auch Sprachkritik sind, Kritik an einer stumpfen und gedankenlosen Sprache, an Simplifizierung, der Trennung von Intellektualität und Wahrnehmung. Sie lehren uns, dass dort, wo ein Bild nicht stimmt, meistens auch mit dem Gedanken etwas im Argen liegt. Wenn Sprache ein Erkenntnisinstrument ist, dann muss es auch möglich sein, das Scheitern der Erkenntnis an der Sprache abzulesen. Das gilt umso mehr für das Gedicht – das mich dazu anhält, meinen Blick auf die Details zu lenken, auf die kleinsten Einheiten der Sprache, auf die Bestandteile der Worte und ihre Geschichte.

Erinnern wir uns daran, dass in den Begriffen, mit denen wir heute täglich umgehen, immer auch ein Erfahrungsrest ihres früheren Gebrauchs sedimentiert ist. Wir wissen beispielsweise, dass mit reason, raison, Vernunft einst etwas anderes gemeint war, als wir heute damit verbinden. Noch vor knapp 300 Jahren war es vernünftig, reasonable, raisonable nicht gegen die Hexenverbrennung zu sein. Begriffsgeschichte ist Konfliktgeschichte. Wer Worte sorgsam setzt, hat damit zu tun. Ich bin verantwortlich für den Modus meines Sprechens. Das findet bereits auf der Benennungsebene statt. Sprache ist nicht auf die blanke Übermittlung von Information zu reduzieren. Und hier tritt eine weitere Qualität hinzu, von der Gedichte leben: Das Musikalische.

Horchen wir auf den Klang, den Takt, die Rhythmik eines Gedankens. Ich möchte Sie bitte, sich einmal vorzustellen, dass Gedanken sich in der Tat reimen könnten. Dass es allein der Reim wäre, der mir ermöglicht, etwas zu sagen, dass die Laute mich leiten. Dass sich Figuren, Worte, Sätze aus einem inneren Stammeln ablösen könnten und nicht in Angst und Verzweiflung zurücksänken, sondern einen Weg mir wiesen, Verbindungen schafften, das Gegebene umarrangierten. Das sind alte Mittel: In Reim und Rhythmus gebunden wird das Gesagte dem Gedächtnis nahegelegt, das Gedächtnis greift dann gerne zu und schultert mühelos, was uns begleiten wird.

Der Klang kann auf die materielle Herkunft eines lautmalerischen Wortes verweisen, eine Ahnung von der affektuellen Einbettung der Rede geben. Wir werden uns kaum daran erinnern, was uns Worte waren, als wir sie noch nicht verstanden. Sie beruhigten uns, schläferten uns ein und weckten uns. Einen Abglanz davon erleben wir vielleicht in einem fremden Land, dessen Sprache wir nicht sprechen, aber das ist etwas anderes, denn hinter die Sprache können wir, als sprechende Wesen, nicht zurück. Doch das Gehör ist aufmerksam geblieben für die lautliche, die aufzuspürende Umgebung der Begriffe.

Lorenz Wilkens schreibt, das musikalische Wort werde eingehüllt in ein Element unsprachlichen Ausdrucks. Jubel, Klage, Furcht, Beeilung, Ruhe. “So wird seine Bedeutung nicht nur unterstrichen und untermalt, sondern auch gewissermaßen zurückgewiesen.”[6] Ich kann das Wort einer neuen Aufmerksamkeit andienen, kann es wiederholen, bis es undurchsichtig und befremdlich wird, kann es mit Klage und Jubel unterlegen, in Schieflage bringen durch einen Reim, der das Wort an seinen semantischen Widerpart fesselt.[7] “Träumt die taube Nüchternheit, sie lausche, / wie der Traue Schüchternheit berausche!”[8] Das sind Schüttelreime, die der Sprache die Verantwortung aufbürden für aberwitzige Bindungen, die plötzlich nicht mehr voneinander zu trennen sind. Spielfreude, Wiederholung, Gleichklang, Gesang – all das kann dazugehören.

Die jüngst verstorbene dänische Dichterin Inger Christensen riet: “Zwischendurch hilft es, den Blick abwesend zu machen und bloß auf Klang und Rhythmus der Worte zu lauschen, sich voranzutasten und so lange auf diese Musik zu lauschen, bis man schließlich weiß, dass die Musik eine Bedeutung hat, sie muss nur hervorgelockt werden.”[9]

Das Gedicht bittet mich hinzu, ich soll mitmachen, as I am, as we speak. Meine Wahrnehmung, meine Erfahrung wird eingeladen, dort für Kohärenz zu sorgen, wo ich anfangs verblüfft und ratlos zum Stehen gekommen bin. Was könnte das sein? Eigene Spekulationen eilen herbei. Wem alles, was allem könnte dies ähneln? Wir sehen, es geht um eine erlösende Vervielfältigung des Mimetischen, jenseits trister Oppositionen. So kann das Gedicht in einer forschen metaphorischen Verbindung neue Ähnlichkeiten schaffen, die womöglich vorerst verstören, mich dann aber – es schubst mich, es schubst mich – ins Denken versetzen und meinem Wahrnehmungs- und Erfahrungsraum zu einer neuen Resonanz verhelfen.

Das Gedicht sagt vielleicht: Mach es dir nicht zu leicht. Aber es macht auch ein Versprechen. Wie es einen freuen kann, wenn der Kopf sich aufmacht, um dieses oder jenes in das Arsenal der eigenen Bilder zu überführen. Große Heiterkeit. Dann ist das Gedicht mitbeteiligt an der Entstehung neuer Routinen, die mich lange begleiten werden, weil ich, hinzueilend, genauso an ihrer Entstehung beteiligt gewesen bin. Dann zeigt das Gedicht, dass der Geist, wie der Atem, innen UND außen ist. Etwas anders sagen, im Sinne der Freiheit, die mir gegeben ist: Dann ist es der Schauer der Neubeschreibung, der mich Abstand nehmen lässt, von Vorurteilen und Zuschreibungen, vom einfachsten Weg – und mich dazu führen kann, inmitten von Unsicherheiten, besser zu denken. Das ist eine ethische Verpflichtung. Vielleicht muss ich mich dazu sogar ein wenig dem Formlosen, der Diffusion, ja der Dummheit annähern, wenn ich das nicht Gekannte, das, was noch nicht Denken ist, erhellen will. Das hat auch mit Mut zu tun. Aber man ist schließlich nicht allein. So betrachtet liegt die Tradition der Dichtung nicht nur hinter uns, sondern auch vor uns: als Möglichkeit eines anderen Sprechens, für das die Geschichte der Dichtung einsteht. Ich kann mich ihr anvertrauen.[10]

Und das, meine Damen und Herrn, führt uns geradewegs zur Lyrikline, zu deren Feier wir uns heute Abend versammelt haben. Die Lyrikline zeigt, dass die Gedichte da sind. Ein überaus zugängliches Angebot, ein Türchen, das in ein gewaltiges Treppenhaus führt. Ich erinnere mich daran, wie ich vor Jahren erstmals auf diese Seite kam,: Hier finde ich nie wieder hinaus. Gut so. Das ist kein Versteckspiel. Die Gedichte sind zu lesen, sie sind zu hören, in all ihrer Vielsprachigkeit, in all ihren Sprechweisen, den Sprachen des Herkommens und des Hingehens, Sprachen der Nähe und der Ferne. Und wie sie sich wandeln – in der Übersetzung. Die Gedichte zeigen, dass die Welt, die Sprache, die Veränderung, der Wandel, die Differenz, die Vielfalt, die Erfahrung, die Auseinandersetzung da sind und dass das Bewusstsein nicht aufhört nach Bildern zu greifen, nach den richtigen Worten zu suchen, in glücklichen wie in unglücklichen Momenten: ein Archiv der Menschlichkeit. Es ist wahr, das Gedicht ist da. Und hier ist es wieder, in der Stimme von Elke Erb, wie es auf Lyrikline zu hören ist:

JÄGER UND SAMMLER

Das Leder nicht der Handtasche, der Hüfte
nimmt entgegen, Haut nur. So entlegen –

den der stumme Umkreis kantet –  jeder Rand
um mich, die stets aus dem Gesicht verliert das Land,
in das Gesicht auch sammelt: Schrank vor Wand –

ich möchte nur das schlaue kleine Hinternchen des Rehs,
des durch Gebüsch sich tauchenden – wahrhaftig! – Farn!
– ich sammle!

weißgeflecktes Hinternchen noch sehn – ich sehs!

& den gemeinen Lebensstrick, bis er den Kopf hat, Ganglien,
elektrisieren, diesen nicht verlieren!

Zuletzt: Warum sollte es ausgerechnet uns gelingen, es abzuschaffen? Das wäre doch eine so triste wie hochmütige Überschätzung unserer Fähigkeiten. Das Gedicht ist da. Und schließen möchte ich mit einem Dank an meine Freunde, die die Arbeit an diesem Vortrag begleiteten – und mit der Auflösung des Rätsels: Es ist eine Kuh. Wenn Sie sie einmal gesehen haben, werden Sie sie nie wieder nicht sehen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Monika Rinck (Dichterin, Berlin)

___ Fussnoten ______

[1] Donald Davidson: Vernünftige Tiere. Frankfurt am Main 2006. Seite 40.

[2] Peter von Matt: Auge in Auge mit dem Gedicht, in Wörterleuchten. München 2009. Seite 12.

[3] Keats in einem Brief an seinen Bruder über das Konzept seiner kreativen Empfänglichkeit: “I had not a dispute but a disquisition with Dilke on various subjects; several things dove-tailed in my mind, and at once it struck me what quality went to form a Man of Achievement, especially in Literature, and which Shakespeare possessed so enormously – I mean Negative Capability, that is, when a man is capable of being in uncertainties, mysteries, doubts, without any irritable reaching after fact and reason.” Letters of John Keats. Cambrigde 1958. Seite 125.

[4] Peter von Matt: Auge in Auge mit dem Gedicht, in Wörterleuchten. München 2009. Seite 13.

[5] Klaus Heinrich: Wie eine Religion der anderen die Wahrheit wegnimmt. Notizen über das Unbehagen bei der Lektüre des Johannes-Evangeliums, in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte. 49. Jahrgang, 1997. Seite 345.

[6] Lorenz Wilkens: Orpheus und David, in Zur Kritik der Vernunftreligion. Frankfurt am Main 2008. Seite 269

[7] Goethes Kanon “Problem”: So seht doch hin, wo die gute Welt zusammenhält, / Seht hin, wo sie auseinanderfällt.

[8] Aus Clemens Brentanos Gedicht: “Wenn der lahme Weber träumt”.

[9] Inger Christensen: Der Geheimniszustand, in Der Geheimniszustand und das Gedicht vom Tod. Übersetzt von Hanns Grössel. München 2000.

[10] Orsolya Kalasz stellte kürzlich fest: Dichter ohne Dichtung hätten nichts machen können. Die Hilfe bestehe selbst in der Verleugnung. Was hätte Celan, was hätte Lavant getan, ohne die Dichtung? Hätte es eine Lavant, ein Celan ertragen?

Monika Rinck on lyrikline.org

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