lyrikline blog

Dichtraum, Denkraum – Norbert Lange

Posted in Autoren / poets, Dichtraum by Heiko Strunk on 30. June 2011
Dichtraum, Denkraum - Norbert Lange am 23. Juni 2011. Foto:gezett

Dichtraum, Denkraum - Norbert Lange am 23. Juni 2011. Foto:gezett

Am 23. Juni stellte sich Norbert Lange dem Publikum im Dicht- und Denkraum am U-Bahnhof Brandenburger Tor. Er nutze neben dem Einsatz von Stimme auch eine Projektion, um damit Gedanken, Versuche und seine Beschäftigungen vorzustellen. Unter dem Motto “Das Handwerk legen” präsentierte er folgende Texte:  

 

1. T R A S H: anders als im landläufigen Sinn:

was einen von dem Gefühl für die eigene Bedeutungslosigkeit kurz entlastet. Doch erst zwei schlimme Übersetzungen, gefüllt mit „Zeitgeist“. Sagen wir, schwach gefüllt. Aus diesem Buch.

Unter Umständen noch zu überdenken.

Dankeschön!

1.2 Bierdeckel. Bierdeckel unterscheiden sich von Zeitungsgedichten durch die völlige Freiheit der Füllung, klar? Sie ähneln damit Gläsern, für deren Inhalt sie werben.

[der erste Patttzer] : die Vorlagen für diese Gedichtpaare wurden auf dem Weg hierher vergessen.

 

2. Sein G L Ü C K V E R S U C H E N.

Beim Lottospiel, bei Pferdewetten oder beim Kartentausch. Wie oft habe ich auf dem Weg eine Münze gefunden? Für VORSCHLÄGE OFFEN (siehe Karteikarten und Stifte auf den Tischen).

Drei vier kurze Zeilen pro Karteikartenseite. (Deutlich geschrieben, bitte)

Vielleicht kann ich Ihre Zukunft vorhersagen.

Ich hoffe, nicht.

Die Zeit ist um.

Es geht nochmal von vorne los, ab dieser Stelle:

„Gott würfelt“, ich bisweilen schon.

„Who kills Death?“ ist eine Frage,

die im folgenden nicht beantwortet werden wird. Vokalkram: ->

 

3. Kritzeln.

d.h. aus dem Stand (übel?) zu übersetzen versuchen. Schlachtet vermutlich das Gedicht und seinen Quasi-Übersetzer.

Ich könnte weglaufen.

Im Notfall.

Von Bob Perelman. Aus Iflife.

Ein langes Gedicht. Das wird holpern!

Andererseits ist der Titel und das Thema auch verlockend. Oder tendenziös?

 

4. Durchkauen und Textstufen (schon näher an Gedichten)

Nee.

Hymne und Freier Vers.

Auch: Hölderlin-Gedicht

 

5. Wenn man nichts mehr zu sagen hat,

klappt man den Tisch zu.

Und trägt den Laptop fort.

 

6. Spaziergang

 

One Response

Subscribe to comments with RSS.

  1. PEDRO MIRETE GARCIA said, on 25. July 2011 at 18:24

    First time I ´ve seen your pages, the great Photograph with members or (Teilnehmers) on Poetry.
    I would bemuch obliged if you show me the way I can become one of the big group.
    My works besides poetry….Nueva colección de poesía de barrio…Relatos de página y media…. aswell as pages on politics and in writting matters which I would be happy to be able to send.
    Thank You. peremiret@hotmail.com


Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 128 other followers

%d bloggers like this: