lyrikline blog

Dichtraum, Denkraum – Norbert Lange

Posted in Autoren / poets, Dichtraum by Heiko Strunk on 30. June 2011
Dichtraum, Denkraum - Norbert Lange am 23. Juni 2011. Foto:gezett

Dichtraum, Denkraum - Norbert Lange am 23. Juni 2011. Foto:gezett

Am 23. Juni stellte sich Norbert Lange dem Publikum im Dicht- und Denkraum am U-Bahnhof Brandenburger Tor. Er nutze neben dem Einsatz von Stimme auch eine Projektion, um damit Gedanken, Versuche und seine Beschäftigungen vorzustellen. Unter dem Motto “Das Handwerk legen” präsentierte er folgende Texte:  

 

1. T R A S H: anders als im landläufigen Sinn:

was einen von dem Gefühl für die eigene Bedeutungslosigkeit kurz entlastet. Doch erst zwei schlimme Übersetzungen, gefüllt mit „Zeitgeist“. Sagen wir, schwach gefüllt. Aus diesem Buch.

Unter Umständen noch zu überdenken.

Dankeschön!

1.2 Bierdeckel. Bierdeckel unterscheiden sich von Zeitungsgedichten durch die völlige Freiheit der Füllung, klar? Sie ähneln damit Gläsern, für deren Inhalt sie werben.

[der erste Patttzer] : die Vorlagen für diese Gedichtpaare wurden auf dem Weg hierher vergessen.

 

2. Sein G L Ü C K V E R S U C H E N.

Beim Lottospiel, bei Pferdewetten oder beim Kartentausch. Wie oft habe ich auf dem Weg eine Münze gefunden? Für VORSCHLÄGE OFFEN (siehe Karteikarten und Stifte auf den Tischen).

Drei vier kurze Zeilen pro Karteikartenseite. (Deutlich geschrieben, bitte)

Vielleicht kann ich Ihre Zukunft vorhersagen.

Ich hoffe, nicht.

Die Zeit ist um.

Es geht nochmal von vorne los, ab dieser Stelle:

„Gott würfelt“, ich bisweilen schon.

„Who kills Death?“ ist eine Frage,

die im folgenden nicht beantwortet werden wird. Vokalkram: ->

 

3. Kritzeln.

d.h. aus dem Stand (übel?) zu übersetzen versuchen. Schlachtet vermutlich das Gedicht und seinen Quasi-Übersetzer.

Ich könnte weglaufen.

Im Notfall.

Von Bob Perelman. Aus Iflife.

Ein langes Gedicht. Das wird holpern!

Andererseits ist der Titel und das Thema auch verlockend. Oder tendenziös?

 

4. Durchkauen und Textstufen (schon näher an Gedichten)

Nee.

Hymne und Freier Vers.

Auch: Hölderlin-Gedicht

 

5. Wenn man nichts mehr zu sagen hat,

klappt man den Tisch zu.

Und trägt den Laptop fort.

 

6. Spaziergang

 

Dichtraum, Denkraum – Timo Berger

Posted in Autoren / poets, Dichtraum, Timo Berger by Heiko Strunk on 25. June 2011
Destination Dichtraum, Denkraum: Timo Berger im U-Bahnhof Brandenburger Tor. Foto: gezett

Destination Dichtraum, Denkraum: Timo Berger im U-Bahnhof Brandenburger Tor. Foto: gezett

Die Frühschicht im Dicht- und Denkraum hatte am 21. Juni Timo Berger. Er griff besonders das Element des Reisens und der Destination auf. Im folgenden einige Skizzen seiner Arbeit im Dichtraum:

 

Geisterzug,
dieser Zug geistert nun schon eine ganze Weile
durch den Souterrain der Stadt,
dieses Unterirdische,
das mich am Anfang noch fasziniert hat,
ist auf Dauer nur unterirdisch

Also, noch mal:
Wie kommen wir eigentlich hierher,
Sie und ich,
wir steigen die Treppen eines U-Bahnschachts hinunter
mit paralleler Fußführung
wie Synchronschwimmer
wie Bewegungszwillinge
und tauchen ein in eine Welt
die man mit ein bisschen aus der Werbeabteilung
geborgter Selbstüberschätzung
exklusiv nennen könnte

Merken Sie schon, wo hin es geht
Achten Sie nicht auf die Dunkelheit
Ich bin bei Ihnen
auf Ihrem Weg
ins Unbewusste der Stadt
in die Schaltzentrale
hier
ein Blinken und Piepen
ein ständiges Pulsieren
eine Zirkulation
von Ideen und Körpern
von Wörtern

Spüren Sie schon wie Sie andocken
Wie Sie eins werden
Mit dem Blinken und Piepen
dem Pulsieren und Zirkulieren
dem Blut der Stadt?

Werden Sie selbst ein Verkehr!
Werden Sie Verkehr!

Kommen Sie, Probieren Sie,
wohin wollen Sie fahren?

Trauen Sie sich?

Lassen Sie uns gemeinsam dieser Geisterbahn
Leben einhauchen

Wählen Sie eine Fahrkarte aus
Schreiben Sie Ihren Abfahrtsbahnhof oben
und Ihren Zielbahnhof unten!

Schreiben Sie Ihre Traum-Destination auf!

Wohin soll Sie dieser Geisterzug bringen!

Fahren Sie nicht über den Hauptbahnhof,
steigen Sie nicht um,
fahren Sie direkt
von diesem Gleis los,
fünf Meter unter Ihnen

Sie haben gewonnen!

Kommen Sie, Probieren Sie

Machen Sie den Kohl, den Schröder, die Merkel
Diese KanzlerInnen U-Bahn hält nur für Sie!

(…)

Dichtraum, Denkraum: Timo Berger am 21. Juni 2011. Foto: gezett

Dichtraum, Denkraum: Timo Berger am 21. Juni 2011. Foto: gezett

Dichtraum, Denkraum – Anne Krüger

Posted in Anne Krüger, Autoren / poets, Dichtraum by Heiko Strunk on 24. June 2011
Dichtraum, Denkraum mit Anne Krüger am 22. Juni 2011. Foto: gezett

Dichtraum, Denkraum mit Anne Krüger am 22. Juni 2011. Foto: gezett

Ein weiterer Beitrag zum Dichtraum, Denkraum kommt von Anne Krüger, die dort am 22. Juni zu hören war. Sie improvisierte Klanggedichte, die durch Zurufe aus dem Publikum entstanden. Die Ergebnisse kann man hier nachlesen:

 

am u bahnhof brandenburger tor,

ohr, davor, moor, mohr, rohr, alligator,

vor, tor, motor, bohr, agitator, diktator,

store, door, bora bora, boa, boah!, noah,

bojsche moi (mein gott), hardcore, al gore,

whore, wild boar, roar, more, more, more,

tor! tor! tor! tora tora tora bora, bore, sore, snore,

shore, war, pore, amor, animator, thor, igor, gregor,

ignore, por favor, tagore, flavor.

 

u-bahn, s-bahn, autobahn, backenzahn, wahn, farn, garn, harn,

wohin fahrn, tarnen!

 

fahrgäste, speisereste, das allerbeste, fette feste, weste, teste, mäste, neste,

peste, pesto, klo, so! (no)

 

dichten, richten, fichten, pflichten, sichten, mitnichten, verrichten, verzichten,

ablichten, abrichten, anrichten, berichten, ansichten.

dieses gedicht bedeutet mitnichten nichts.

 

klang, bang, drang, wangen, gesang, hang, kang der klingone, klingt gut,

zitrone, melone, al capone, mascarpone (cremekäse), zabaione (creme),

peperoni, drohne, peppone, einmal ohne, unter aller kanone, schone mich!

klone, so ‘ne, sonne, wonne, tonne, nonne, yvonne, gonna go!

 

arschloch, noch, joch, hassloch (ort), maloch, Hasselhoff, Loch Ness,

Elliot Ness, nässe, blässe, engpässe, bettnässe, bypässe, staatenlos.

 

dichtraum, denkraum, baum, tagtraum, alptraum, alpentraum, alpenglück,

alpecin forte (medikament), torte, retorte, worte, himmelspforte, pathetisch!

 

Pastete, tapete, rakete, raclette, barbette, boulette, etikette, toilette, Banane,

katalane, platane, alane (volksstamm), alain delon, telefon, telefonsex,

texmex, skypesex, sechs, sieben, acht, mitten in der nacht, auf der jacht:

ach.

 

Ende, wände, die wende, behende, horrende rechnungen, nung,

ung, ng, g. geh!

 

Zugabe, einer geht noch, rein, wein, schwein, rhein (fluß), sein, stein und bein, herein,

fußballverein, fein, klein, verein betrogener pfarrfrauen (gibts wirklich),

aber gibt es hier eine toilette?

 

Dichtraum, Denkraum – Eberhard Häfner

Posted in Autoren / poets, Dichtraum, Eberhard Häfner by Heiko Strunk on 24. June 2011
Dichtraum, Denkraum mit Eberhard Häfner am 18. Juni 2011. Foto: gezett

Dichtraum, Denkraum mit Eberhard Häfner am 18. Juni 2011. Foto: gezett

Erste Impression aus dem Dichtraum, Denkraum kommen von Eberhard Häfner, der dort am 18.6. zu erleben war. Er hat seine Eindrücke aus Gesprächen in poetischer und grammatikalischer Interpunktion, in Wahrung von Rhythmus und Zeilenbruch nachträglich zu einem Gedicht verfasst:

 

Störung schwingender Systeme

Es drehen sich Gespräche samt ihren Achsen um

die Räder, im Geräteschuppen der Heimtrainer pro Minute

keinen Meter, denn wir nähern uns

parallel zur Sitzmaschine dem Paläolithikum

die Lerche im Zenit, zur Punkmusik in schwarzer Robe

dottergelb der Gitarrenhals des Vogels, im Takt zerhackt

des Nebenbuhlers Kindergarten

während wir ab Vierzig ein Rad ab, Rädchen lockern

quietsch, der Spargel frisch gestochen, gut Wasserlassen

Fallhöhe relativ, Hinterpommerns Nierentisch gedeckt

Es riecht nach Sommerloch, aus einer Sickergrube

Geschätzter Heil und Kostenplan

 

Dichtraum, Denkraum – Eröffnung durch Ursula Krechel

Posted in Autoren / poets, Dichtraum, Ursula Krechel by Heiko Strunk on 24. June 2011
Eröffnung Dichtraum, Denkraum. Foto: gezett

Eröffnung Dichtraum, Denkraum. Foto: gezett

Im diesjährigen poesiefestival berlin öffneten Dichter ihre Werkstatt und ließen sich im “Dichtraum, Denkraum” im U-Bahnhof Brandenburg Tor über die Schulter schauen. Passanten waren geladen zu kleinen Lesungen, zum selber Dichten, zu Aktionen und Performances. Dieses Projekt folgt einer Idee der Dichterin Ursula Krechel.

In den kommenden Tagen werden wir auf unserem Blog einige Impressionen der Dichter von Begegnungen und Erlebnissen im Dichtraum hier abbilden. Im folgenden kann man die Eröffnungsrede von Ursula Krechel am 17. Juni
2011 noch einmal nachlesen:

Liebe Freunde und Freundinnen der Poesie, liebe Mitdichter- und MitdenkerInnen unter vielleicht nervösen Bedingungen, sehr geehrte Frau Nikutta, lieber Thomas.

Dichten ist ein Denken mit anderen Mitteln. Gelenkiger. Freier, aber nicht regelloser. Das Gedicht ist in der Welt. Und möglichst viel Welt ist im Gedicht. Im Dichtraum, Denkraum zeigen 20 Dichter und Dichterinnen, wie sie denken und wahrnehmen und wie aus dem Gedachten Gedichte werden. Sie stellen sich der Leere, dem Unwägbaren, aus dem das Gedicht kommt. Sie stellen das mögliche, das im Entstehen begriffene Gedicht aus. Das sind nicht die Leute im stillen Kämmerlein, weltabgewandt. Eine Visitenkarte haben sie schon abgegeben, von allen 20 kann man in der U-Bahn im „Berliner Fenster“ einen Vierzeiler lesen.

Dichtraum, Denkraum ist eine Installation, in der man einen Dichter, eine Dichterin beobachten und zu bestimmten Sprechzeiten“ auch aufsuchen kann. Der eine wird den Raum zur vollkommenen Konzentration nutzen und zeigen: ein Dichter ist niemand, der etwas verkaufen möchte an seinem Kiosk. Er zeigt eine Haltung zur Welt, die innen und außen zugleich ist. Eine andere wird (more…)

Insights: Contemporary Poetry in Turkey

Posted in about us, Metin Celal by Heiko Strunk on 17. June 2011

by Metin Celal

The foundations of Turkish poetry are built upon Divan (Ottoman) Poetry and Folk Poetry. Divan Poetry is form driven by aruz-prosody and not easily understandable due to its mixed usage of Turkish, Arabic and Persian while Folk Poetry is content driven using syllabic meter and folkloric elements.

Turkish poetry grew from the conflicts and contrasts between these two approaches. Two major poets marked the beginning of contemporary Turkish poetry after the establishment of the Republic in 1923. Yahya Kemal, while providing important late examples of Divan Poetry, announced the onset of contemporary Turkish poetry with his use of language and image structures. Ahmet Haşim served a similar function by changing the usage of Divan Poetry’s forms, by his decisive search for innovation and by his introduction of new poetry from the West. Nâzım Hikmet and Necip Fazıl complement these two major poets, and contemporary Turkish poetry has since been developing in the footsteps of these four pioneers, always bearing traces of one or more of them.

The disengagement from Divan Literature, and the replacement of the Arabic Alphabet with the Latin Alphabet, changed the Turkish language and reintroduced syllabic meter to Turkish Poetry. Rising nationalism also established a “National Literature, New Language” movement. Cahit Sıtkı Tarancı, Ziya Osman Saba and Ahmet Muhip Dıranas, used syllabic meter to write poems according to their own unique styles. French Literature especially inspired the poets of the new generation who tried to overcome the limitations of syllabic poetry, limitations such as meter and rhyme, by enriching the poetry’s content. Nâzım Hikmet implemented the most important changes in this period. With his socialist approach, he reduced structure, brought in free verse and introduced new themes into Turkish poetry. Necip Fazıl, whose focus was on the spiritual and theindividual, brought a new voice to poetry by using syllabic meter with a modern edge. In time, Necip Fazıl moved towards a more mystical construct and pioneered a poetics driven by the religious, aesthetic and political roots of Islam.

One of the most important movements (more…)

new translations on lyrikline.org / neue Übersetzungen auf lyrikline.org

Posted in about us by Heiko Strunk on 17. June 2011

Due to the fact that new translations can not be realised easily on lyrikline.org we will post the new ones here at regular intervals.

New translations can be found…
Into Arabic: Johannes Jansen (Germany), Michael Krüger (Germany), Monika Rinck (Germany), Silke Scheuermann (Germany), Lutz Seiler (Germany), Ilana Shmueli (Germany), Judith Zander (Germany)
Into Armenian: Nora Nadjarian (Cyprus) – [new language for translations: Armenian]
Into Belarussian: Andreas Altmann (Germany)
Into Chinese: Tomica Bajsić (Croatia), Nikola Madzirov (Macedonia), Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland), Claudio Pozzani (Italy), Jan Wagner (Germany)
Into Danish: Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland)
Into German: Antonella Anedda (Italy), Krešimir Bagić (Croatia), Tomica Bajsić (Croatia), Bei Dao (China, USA), Bùi Chát (Vietnam), Branko Čegec (Croatia), George Christodoulides (Greece), Marco Giovenale (Italy), Adrian Grima (Malta), Tanja Kragujević (Serbia), Nora Nadjarian (Cyprus), Eiríkur Örn Norðdahl (Island), Ivica Prtenjača (Croatia), Carles Rebassa (Katalonien, Spain), Marie Silkeberg (Sweden), Drago Štambuk (Croatia), Habib Tengour (Algerien, France), Lello Voce (Italy), Neşe Yaşin (Cyprus)
Into English: Ana Luísa Amaral (Portugal), Krešimir Bagić (Croatia), Tomica Bajsić (Croatia), Bùi Chát (Vietnam), Branko Čegec (Croatia), Maria Teresa Horta (Portugal), Pedro Mexia (Portugal), Miroslav Mićanović (Croatia), Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland), Fernando Pinto do Amaral (Portugal), Ulrike Almut Sandig (Germany), Pedro Sena-Lino (Portugal), Drago Štambuk (Croatia)
Into Estonian: Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland)
Into Farsi: Günter Kunert (Germany)
Into Finnish: Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland)
Into French: Krešimir Bagić (Croatia), Tomica Bajsić (Croatia), Branko Čegec (Croatia), Tadeusz Dąbrowski (Poland), Drago Štambuk (Croatia), Christian Uetz (Switzerland)
Into Greek: Ann Cotten (Austria)
Into Indonesian: Hans Magnus Enzensberger (Germany)
Into Polish: Krešimir Bagić (Croatia), Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland)
Into Portuguese: Jan Wagner (Germany)
Into Russian: Krešimir Bagić (Croatia), Paul Celan (Romania), Georgi Gospodinov (Bulgaria), Gintaras Grajauskas (Lithuania), Oleh Kozarew (Ukraine), Halyna Kruk (Ukraine), Ivan V. Lalić (Serbia), Adam Wiedemann (Poland), Serhij Zhadan (Ukraine)
Into Swedish: Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland)
Into Slovakian: Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland)
Into Slovenian: Krešimir Bagić (Croatia), Nikolai Kononow (Russia)
Into Spanish: Tomica Bajsić (Croatia), Volker Braun (Germany), Elke Erb (Germany), Marco Giovenale (Italy), Eiríkur Örn Norðdahl (Iceland), Drago Štambuk (Croatia)
Into Czech: Krešimir Bagić (Croatia),
Into Turkish: Volker Braun (Germany)
Into Hungarian: Krešimir Bagić (Croatia), Mirko Bonné (Germany), Nora Bossong (Germany), Volker Braun (Germany), Daniel Falb (Germany), Björn Kuhligk (Germany), Monika Rinck (Germany), Lutz Seiler (Germany), Anja Utler (Germany), Jan Wagner (Germany), Ron Winkler (Germany)

– – –

Weil neu hinzugefügte Übersetzungen auf lyrikline.org als solche nicht unmittelbar zu erkennen sind, weisen wir an dieser Stelle in regelmäßigem Abstand auf die Neuzugänge hin.

Neue Übersetzungen…
Ins Arabische: Johannes Jansen (Deutschland), Michael Krüger (Deutschland), Monika Rinck (Deutschland), Silke Scheuermann (Deutschland), Lutz Seiler (Deutschland), Ilana Shmueli (Deutschland), Judith Zander (Deutschland)
Ins Armenische: Nora Nadjarian (Zypern) – [neue Übersetzungs-Sprache: Armenisch]
Ins Belarus: Andreas Altmann (Deutschland)
Ins Chinesische: Tomica Bajsić (Kroatien), Nikola Madzirov (Macedonien), Eiríkur Örn Norðdahl (Island), Claudio Pozzani (Italien), Jan Wagner (Deutschland)
Ins Dänische: Eiríkur Örn Norðdahl (Island)
Ins Deutsche: Antonella Anedda (Italien), Krešimir Bagić (Kroatien), Tomica Bajsić (Kroatien), Bei Dao (China, USA), Bùi Chát (Vietnam), Branko Čegec (Kroatien), George Christodoulides (Griechenland), Marco Giovenale (Italien), Adrian Grima (Malta), Tanja Kragujević (Serbien), Nora Nadjarian (Zypern), Eiríkur Örn Norðdahl (Island), Ivica Prtenjača (Kroatien), Carles Rebassa (Katalonien, Spanien), Marie Silkeberg (Schweden), Drago Štambuk (Kroatien), Habib Tengour (Algerien, Frankreich), Lello Voce (Italien), Neşe Yaşin (Zypern)
Ins Englische: Ana Luísa Amaral (Portugal), Krešimir Bagić (Kroatien), Tomica Bajsić (Kroatien), Bùi Chát (Vietnam), Branko Čegec (Kroatien), Maria Teresa Horta (Portugal), Pedro Mexia (Portugal), Miroslav Mićanović (Kroatien), Eiríkur Örn Norðdahl (Island), Fernando Pinto do Amaral (Portugal), Ulrike Almut Sandig (Germany), Pedro Sena-Lino (Portugal), Drago Štambuk (Kroatien)
Ins Estnische: Eiríkur Örn Norðdahl (Island)
Ins Farsi: Günter Kunert (Deutschland)
Ins Finnische: Eiríkur Örn Norðdahl (Island)
Ins Französische: Krešimir Bagić (Kroatien), Tomica Bajsić (Kroatien), Branko Čegec (Kroatien), Tadeusz Dąbrowski (Polen), Drago Štambuk (Kroatien), Christian Uetz (Schweiz)
Ins Griechische: Ann Cotten (Österreich)
Ins Indonesische: Hans Magnus Enzensberger (Deutschland)
Ins Polnische: Krešimir Bagić (Kroatien), Eiríkur Örn Norðdahl (Island)
Ins Portugiesische: Jan Wagner (Deutschland)
Ins Russische: Krešimir Bagić (Kroatien), Paul Celan (Rumänien), Georgi Gospodinov (Bulgarien), Gintaras Grajauskas (Litauen), Oleh Kozarew (Ukraine), Halyna Kruk (Ukraine), Ivan V. Lalić (Serbien), Adam Wiedemann (Polen), Serhij Zhadan (Ukraine)
Ins Schwedische: Eiríkur Örn Norðdahl (Island)
Ins Slowakische: Eiríkur Örn Norðdahl (Island)
Ins Slowenische: Krešimir Bagić (Kroatien), Nikolai Kononow (Russland)
Ins Spanische: Tomica Bajsić (Kroatien), Volkler Braun (Deutschland), Elke Erb (Deutschland), Marco Giovenale (Italien), Eiríkur Örn Norðdahl (Island), Drago Štambuk (Kroatien)
Ins Tschechische: Krešimir Bagić (Kroatien),
Ins Türkische: Volkler Braun (Deutschland)
Ins Ungarische: Krešimir Bagić (Kroatien), Mirko Bonné (Deutschland), Nora Bossong (Deutschland), Volker Braun (Deutschland), Daniel Falb (Deutschland), Björn Kuhligk (Deutschland), Monika Rinck (Deutschland), Lutz Seiler (Deutschland), Anja Utler (Deutschland), Jan Wagner (Deutschland), Ron Winkler (Deutschland)

New partners in the lyrikline.org network / Neue Partner im lyrikline.org Netzwerk

Posted in about us by Heiko Strunk on 16. June 2011

The network of partners of lyrikline.org has expanded. We welcome our partners in Iceland, Lithuania, Russia and China

Das Partnernetzwerk von lyrikline.org ist größer geworden. Wir begrüßen unsere Partner in Island, Litauen, Russland und China

Iceland/Island : Bókmenntasjóður – The Icelandic Literature Fund (Reykjavik)
Lithuania/Litauen: Koperator – Tarptautinių kultūros programų centras – The International Cultural Programme Centre (Vilnius)
Russia/Russland
: Новая литературная карта России – New Literary Map of Russia (Moskau)
China: DJS Art Foundation [private foundation to support poetry and arts] (Los Angeles)

Welcome!

lyrikline.org partner meeting @ poesiefestival berlin 2011

The 12th poesiefestival berlin from 17 to 24 June 2011 will be exploring landscapes of words, sounds and music. On June 19, the international partners of the lyrikline network will come together to exchange experiences and to focus on the next steps of development.
We expect partners from Belgium, Belarus, Catalonia, China, Croatia, Denmark, Estonia, Makedonia, The Netherlands, Portugal, Québec/Canada, Russia, Sweden, Serbia and  Slovenia.

For the fourth time, the festival will take place in cooperation with the Academy of the Arts, and will be held right by the Brandenburg Gate this year.  It will be featuring such stars of the international poetry scene as Marcel Beyer (Germany), Yves Bonnefoy (France) and Billy Collins (USA), the Cuban songwriter Silvio Rodríguez, actor, singer and violinist Iva Bittová (Czech Republic), and writer and singer-songwriter Peter Licht (Germany) – and many more.

An entire day will be devoted to the poets of the revolutions from Bahrain, Egypt, Tunisia, Libya and Lebanon. The translation workshop ‘VERSschmuggel’ will feature poets from France and Germany. e.poesie will be exploring the relationships between contemporary poetry and electronic music.

Find the full programme of poesiefestival berlin 2011 here: www.literaturwerkstatt.org

– – –

Das 12. poesiefestival berlin durchforscht vom 17. – 24.6.2011 Landschaften aus Wort, Ton und Musik. In diesem Rahmen kommen am 19.6. wieder einmal die Partner des internationalen Netzwerkes von lyrikline.org zusammen, um weitere Schritte und Projekte zu planen und Erfahrungen auszutauschen. Mit dabei sind Partner aus Belgien, Belarus, China, Dänemark, Estland, Katalonien, Kroatien, Makedonien, Niederlande, Portugal, Québec/Kanada, Russland, Schweden, Serbien, Slowenien u.a.

Das poesiefestival berlin findet zum vierten Mal in Kooperation mit der Akademie der Künste statt, dieses Jahr direkt am Brandenburger Tor. Mit dabei sind internationale Stars der Poesie wie Marcel Beyer (Deutschland), Yves Bonnefoy (Frankreich) und Billy Collins (USA), der kubanische Liedermacher Silvio Rodríguez, die Sängerin und Violinistin Iva Bittová (Tschechien), sowie der Autor und Singer-Songwriter Peter Licht (Deutschland) u.v.a.

Ein ganzer Tag widmet sich den dichtenden Tongebern der Revolutionen aus Bahrain, Ägypten, Tunesien, Libyen und Libanon. Der diesjährige Übersetzungsworkshop „VERSschmuggel“ gilt Dichtern aus Frankreich und Deutschland. Zeitgenössische Poesie und elektronische Musik bringt e.poesie in Relation.

Das Programm des poesiefestival berlin 2011: www.literaturwerkstatt.org

lyrikline.org poets @ poesiefestival berlin 2011: Konstantin Ames, Marcel Beyer, Nico Bleutge, Nora Bossong, Tsead Bruinja, Arno Calleja, Ulrike Draesner, Ricardo Domeneck, Eduard Escoffet, Daniel Falb, Eugen Gomringer, Dieter M. Gräf, Hendrik Jackson, Jazra Khaleed, KIM HyeSoon, Ursula Krechel, Björn Kuhligk, Zvonko Makovic, Thomas Möhlmann, Nikola Madzirov, Maryia Martysevich, Gregor Podlogar, Marion Poschmann, Ulrike Almut Sandig, Kathrin Schmidt, Sabine Scho, Tom Schulz, Sjón, Ulf Stolterfoht, Ron Winkler, Uljana Wolf, Judith Zander