lyrikline blog

Poetry and Performance (7) – World Poetry Day

Posted in Anat Pick, Jaap Blonk, Kurt Schwitters by lyrikline on 21. March 2016

poetry and p klien

 

Herzlichen Glückwunsch zum Welttag der Poesie!

An alle Dichter und Denkerinnen, Liebhaber, Selberschreiber und alle, die ohne Poesie nicht aus dem Haus gehen wollen. Mit dem Ende einer  Woche voll Poesie und Performance kehren wir zum gemeinsamen Urgrund zurück und feiern mit drei bahnbrechenden Poesie-Performances  das Aufkommen und die Vielfalt poetischer Performancekonzepte, ihre Weiterentwicklung, ihre internationale Sprengkraft und ihr DADA-Potenzial. Hier sind Ausschnitte aus Kurt Schwitters Ursonate gelesen vom Autor, Jaap Blonks Performance Ursonography der Schwitterschen Ursonate und Anat Picks Part 1 der tongueTrum (N’ur so nata).

 

World Poetry Day Congratulations!

To all poets, performers and poetry lovers! This is our final posting in a week full of poetry and performance recalling the very basis of all performative poetry: With Kurt Schwitters´ Ursonate (primordial sonata or sonata in primordial sounds), Jaap Blonk and Golan Levin performing Ursonography and Anat Picks Part 1 tongueTrum (N’ur so nata) we want to celebrate poetic performances and their further development, their international impact and their dada potential.

 

 

Listen to the whole piece performed by his son Ernst Schwitters at/ die gesamte Sonate gesprochen von seinem Sohn Ernst Schwitters auf:  Kurt Schwitters Ursonate UBU

Noch mehr Versionen von Jaap Blonk auf/ more versions at Jaap Blonk Ursonate UBU

Pick - 20100610-2215449

Anat Pick foto: gezett

 

tongueTrum (N’ur so nata) Pt. I by/von Anat Pick (Textvorlage/script at/auf lyrikline)

 

Auf ein neues Jahr voller Stimmen, Laute und Gedichte, die man hören muss!

To another wonderful year of sounds, voices and poems that want to be heard!

Anat Pick and

Jaap Blonk at lyrikline

 

3 Responses

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  1. […] (7) World Poetry Day […]

  2. […] (7) World Poetry Day […]

  3. Jürgen Friedrich said, on 3. September 2016 at 15:50

    Ist Nachfolgendes POESIE ?
    Auf jeden Fall stelle ich die Reime als freeware hier ins Netz.
    Gruß
    Jürgen Friedrich

    A B S C H I E D von A B S C H I E D
    Jürgen Friedrich, 1990

    Abschied klingt so schauerlich und wehmütig wie großer Schmerz,
    und das ist höchst bedauerlich, denn schließlich geht es zukunftswärts !

    Abschied gilt ganz allgemein als Element mit Trauer,
    Hoffnung, Glaube – ZEIT & SEIN – Anfang, Ende, Dauer.

    Warum er wohl so sehr bedrückt, als seis ein Stück Verhängnis?
    Abschied von Abschied klingt ver-rückt, erlöst aber aus Bedrängnis.

    Traditionell hat heutzutage das Sterben höchsten Abschiedswert.
    Durch Abschied von Abschied wird Totenklage ins Gegenteil verklärt.

    Diese These – schwer verdaulich – braucht ein solides Fundament,
    damit am Ende sie erbaulich jeder Leser anerkennt.

    Denn seltsam rührt der Tod uns an. Er scheint so fremd und fern,
    als griffe eine ferne Hand nach einem fremden Stern.

    Täusch dich nicht. Sei stets bereit, aus dieser Welt zu scheiden.
    Der Tod macht nicht nur Schluss mit Zeit, Tod endet auch dein Leiden.

    Du sagst, der Tod kennt Mitleid nicht, weil Leiden zeichnet seine Spur?
    Er ist ein Stück vom Weltgericht, trennt Geist vom Körper nur.

    Tod führt auch nicht aus dieser Welt in ein andres Land.
    Das Universum selbst ihn hält für den Normalzustand.

    Denn Tot-sein ist Normalzustand im ganzen Universum.
    Daß Leben überhaupt entstand, das reizt zu fragen warum.

    Die Wissenschaft erklärt das WIE in nüchtern-dürren Worten:
    Physik plus Zufall plus Chemie, geschehen allerorten.

    Und warum Angst uns so beschwert, wenn Leben sich dem Ende neigt?
    Hast du denn wirklich echt begehrt, was sich dem Blick doch nie selbst zeigt?

    Tatsache ist : Des Lebens Kern, was also Lehm lebendig macht,
    bleibt jeder Einsicht gründlich fern, worüber Leben schallend lacht!

    Verzage nicht, wenn’s Ende naht! Das Leben lässt den Körper los,
    und es wird nur aufgebahrt, was Hülle war doch bloß.

    So braucht jetzt nur noch klar zu werden: Entgegen des äußeren Scheins
    ist alles Leben hier auf Erden immer und ewig, doch niemals deins . . . oder meins.


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